Das verko(r)kste Krippenspiel 2020 - Die Rolle der Mutter
In diesem Jahr beschäftigen sich unsere Mönche und Nonnen gewohnt Inkompetent mit der Rolle der Mutter in der Bibel. Über die gewonnenen Fehlschlüsse ziehen sie Verbindungen zur heutigen Zeit und schaffen Zusammenhänge, die es nie gab. Männlichkeit und Weiblichkeit geraten auf den biblischen Prüfstand. Was auch immer das bedeuten mag...
Termine für 2020:
18.Dezember nato
19.Dezember nato
20.Dezember Neues Schauspiel
22.Dezember Moritzbastei
23.Dezember Horns Erben
je 20 Uhr
Wir freuen uns schon drauf!

2019 ging es um Frieden und Freiheit.
Drei Mönche und eine Nonne machen sich auf die Suche nach der einzig wahren Darstellung des historischen Krippenspieles um die Geburt des Ritters.

Hier die Termine 2019:
14.Dezember 20 Uhr Moritzbastei,
15.Dezember 18 Uhr Moritzbastei,
19.Dezember 20 Uhr naTo,
20.Dezember 20 Uhr naTo,
21.Dezember 20 Uhr Neues Schauspiel Leipzig,
22.Dezember 18 Uhr Hof auf der Feinkost Open Air

Jahr für Jahr präsentiert das Knalltheater ein Krippenspiel der besonderen Art!

2018

Das verko(r)kste Krippenspiel 2018 – Ein NEUES Evangelium
Drei Mönche und eine Nonne präsentieren in ihrer Weihnachtsgemeindeversammlung ein Neues Evangelium.
Dabei geben sie sich gewohnt ungewollt inkompetent im Umgang mit Daten und Fakten, leihen sich Episoden aus den nichtbiblischen Evangelien, erfinden neue Sachverhalte dazu und beziehen selbst verschwörerische Theorien um Außerirdische Angel mit ein.
Daraus wird ein Gemeindeabend, der die Geburt um den heiligen Retter und alle damit zusammenhängenden Ereignisse in einem neuen Licht erscheinen lässt.
Hier die Termine:
16.Dezember 20 Uhr Neues Schauspiel
20.Dezember 20 Uhr Neues Schauspiel
21.Dezember 20 Uhr naTo
22.Dezember 20 Uhr naTo
23.Dezember 20 Uhr Horns Erben

23. Dezember: Horns Erben

2016

Das verko(r)kste Krippenspiel 2016 – Die wahre Geschichte

Es war ein Fest, vorallem mit den Sängern vom KeinChor aus Halle.
Die Zuschauer meinten: Das beste Krippenspiel bislang!!

2015

Der Skandal!

Das Krippenspiel 2015 war ein sakrales Gesangsspiel

Das Knalltheater präsentierte das letztjährige Krippenspiel als frivoles Singspiel und holte in diesem Jahr den Bibeltext um die Schwängerung und Gebärung des heiligen Sohnes glaubenstreu auf die Bühne. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf den Zeilen zwischen den Zeilen. Das vermeintlich Unsichtbare, nicht Genannte, wurde in der verko(r)ksten Krippenspielvariante gewohnt inkompetent sichbar gemacht und, wenn auch falsch ausgesprochen, aber doch benannt. Drei Mönche und eine fromme Nonne beschäftigten sich mittels Gesang und Darstellendem Spiel mit der heiligen Geburt, dem behtlehemer Alltag und dem Alltag des Heiligen Geistes. Dabei werfen sie Fragen auf, die man so nicht stellen kann. Frei nach dem Motto: Unsichtbar Heiliges – besungen wird es sichtbar?
es singspielten: Anne Rab, Philipp Nerlich, Markus Reichenbach, Larsen Sechert und The Toten Crackhuren im Kofferraum

Kritik der LVZ

2014

Marias Engel und Markus“ – Ein verko(r)kstes Krippenspiel 2014

Keine geringeren als die vier Erzengel, Prophet Johannes, Maurer Markus, Sohn Jens und Mohammed Ali treten im diesjährigen Gottesdienst auf und machen sich daran die Geschichte vor der Geschichte zu beleuchten. Konkret: Wie haben sich Joseph und Maria kennengelernt? Wie war ihre Kindheit? Auf welche Weise hat der Heilige Geist seinen Auftrag zur Schwängerung, bzw. Befruchtung erhalten und wie hat er darauf reagiert? Fragen über Fragen werden gestellt und spektakulär, christlich, muslimisch aber vorallem unfachlich in Szene gesetzt, so dass sich deren Antworten in heiligen Rauch auflösen.

Es predigten: Markus Reichenbach, Philipp Nerlich, Anne Rab, Larsen Sechert

Auszüge aus den bisherigen Kritiken

LVZ, am 21. Dezember 2012

Verrückter denn je: Halleluja, das Knalltheater beschert dem verehrten Publikum (Liebe schöne und nicht so schöne Menschen. Liebe Frauen“) … ein richtig schön verkorkstes Krippenspiel. Larsen Sechert, Anne Rab und Philipp Nerlich entführen bei der Leipziger Premiere des Kultstatus anstrebenden Krippenspiels vom Knalltheater ohne Umschweife in das Land der skurrilen Behauptungen, anarchischen Bühnenideen und grotesken Weihnachts-Antipathie. (…) Das ist derb, das ist grotesk und auch das feierliche gemeinsame Absingen von Weihnachtsliedern hilft zum Glück nicht, eine weihnachtliche Stimmung herzustellen. (…) Am Ende, nach Einblicken in jüdischen Bewegungstanz, das Zählverfahren zu römischen Zeiten und kongenialer Darstellung von Hürden, wird der gute Heiland auch noch ans Kreuz genagelt – mit Kunstblut ganz wie im Centraltheater. (…) das alle einen Knall haben, wird hier genüsslich zelebriert.“ (Torben Ibs)

Blasphemische Vor-Weihnacht
Drei Mönche und eine Nonne veranstalten einen Gottesdienst
Die Entstehungsgeschichte Jesu ein Geburtsfehler? Wer sich mit blasphemischer Lust dem ausgelassenen Lachmuskeltraining hingeben will, sollte die legendäre Kneipentour des Knalltheaters zur vorweihnachtlicher Zeit nicht auslassen. (Cesare Stercken)

LVZ, am 26. Dezember 2011

Das Knalltheater-Krippenspiel im Horns Erben geht bis an die (Lach-)Schmerzgrenze:
Das Kreuz muss gleich mehrmals dran glauben. Noch bevor das Knalltheater-Krippenspiel beginnt, stößt ein Zuschauer beim Hinsetzen gegen die Papp-Requisite, später rennt sie Larsen Sechert als tölpelhafter Mönch absichtlich um, und Philipp Nerlich alias Engel Uriel rutscht sie geplant oder ungeplant aus den Händen zu Boden. Nichts ist heilig an diesem Freitagabend im Horns Erben, sondern so respektlos blasphemisch, dass einige Gäste vor Lachen fast aus ihren Sesseln kippen. (…) Nerlich, Sechert und Anne Rab machen mehr Dampf, oft bis and die (Lach-)Schmerzgrenze. (…) Im Nu geht der Theaterabend in Horns Erben vorbei, so voll packt das anarchische Knalltheater-Trio seine Krippenspiel-Wundertüte. Fortsetzung folgt erst in der Adventszeit 2012. (Verena Lutter in LVZ)

LVZ, am 11.Dezember 2009

„Was so ein paar Lautverschiebungen alles ausrichten: Einfallsreiches Knalltheater-Krippenspiel „Engel Michael“
Vor Weihnachten kann man besinnlich werden und Plätzchen backen. Oder sich der biblischen Weihnachtsgeschichte zuwenden. Ganz nach seiner Fasson tut Profi-Stammler Olaf Schubert das jährlich, und auch das Knalltheater zieht mit. (…) Ihre blasphemisch-sarkastische Inszenierung kündigen Larsen Sechert und Anne Rab als „sakral-heilige Reise, an einem losen Faden entlang hangelnd“ an. So schunkeln die Hirten auf dem Feld zu Schlagern, haben schiefe Zähne und machen einen recht alkoholisierten Eindruck. (…) Die Herden bewachen gezwungenermaßen ihre Hirten, als Erzengel Michael (Sechert) mit wirrer, goldgelber Lockenperücke und stoffigen Flügelchen dekoriert die Szenerie betritt. In Soprantonlage stellt er seine Aufgabenbereiche vor. (…) Zunächst muss er aber auch beim Knalltheater die Hirten auf dem Feld beruhigen: „Befruchtet euch nicht! Euch ist der Ritter gerettet!“ Was die sich nicht zweimal verkündigen lassen. Umgehend eilen sie mit ihm nach Bethlehem. Unterwegs muss sich Michael in einem Kampf zwischen Wrestling und Anklängen von Kneifen und Kratzen Luzifer stellen. Der – symbolisiert durch eine ausgesprochen boshafte Weihnachtsmann-Maske – unterliegt natürlich. (…) Mit wenigen Mitteln, aber großer Kreativität, bissigem Zynismus und Spielwut erstellen die Knalltheatrianer eine Collage aus Slapstick und gut abgestimmter Choreographie. Durch kleine Lautverschiebungen und Blödeleien zieht Josef dann eben kurzfristig mal nach „Bethlehem in Jena, die Stadt in der er stemmte“, und das Kindlein heißt „Jens“. Sechert und Rab bieten klamaukige Unterhaltung, die ruhig zusammenhängender hätte sein können. (…)“, (Theresa Wiedemann in LVZ)

LVZ, am 11.Dezember 2007

„Selbst bei Verulkungen der Weihnachtsgeschichte wird oft die Nähe zum Original gesucht. (…) Da ist das Knalltheater erfrischend anders. Thomas Deubel, Larsen Sechert und René Schmeißer kommen als Mönche verkleidet auf die Bühne (…) und scheren sich einen Dreck um Details. Bei ihnen klafft der Witz aus jeder Lücke ihrer Geschichte(n). Es geht um die Suche nach dem Heiland Jens, der in Bethlehem bei Jena zur Welt gekommen ist. Im rötlichen Reich wurde eine Volkszähmung durchgeführt, weswegen sich die Eltern des Erlösers Jens auf die Socken gemacht haben. Da Maria akut einen Jens in der Röhre hat, kommen sie nur bis Jena. Zur röhrenden Heavy-Metal-Klängen erscheint den beiden Hirten auf freiem Feld der Erzengel Raphael, der ihnen von der Geburt des Heilands Jens mit gekonntem Schweizer Akzent erzählt. Der Weg zum Erlöser ist Absurditätenkabinett vom Feinsten. Zum Thema „New York, New York“ singt der Engel „Bethlehem, Bethlehem“, in einem Exkurs in die Zeit der Kreuzzüge onanieren die Hirten, die dem kalauernden Engel auf Schritt und Tritt folgen, in der Hoffnung, er zeige ihnen Holland… äh, den Heiland. Wenig wird über Texte transportiert, Knalltheater funktioniert zur Weihnachtszeit mit Gestik, Mimik und anarchistischer Akrobatik. Die Szenen unterbricht als roter Faden mehrfach der „Mann im Kasten“, eine pantomimische Einlage, die als humorvoller Vorhang dienen soll, um nicht alle Sauereien, die auf der Bühne passieren, vollends sichtbar werden zu lassen. (…) Zu den bizarren Gesangsfetzen, die schon den Einmarsch der drei Knaller untermalten, verlassen sie feierlich die Bühne. „Engel Raphael“ ist eine bekloppte und mutige Aufführung, ja eine wirklich schöne Bescherung.“ (Axel Grehl, LVZ)